Direkt zum Inhalt
© Thinkstock

Fakten statt Mythen zur Energiewende

09.10.2014

Vor dem Beschluss der EU-Klimastrategie Ende Oktober und der UN-Klimakonferenz kursieren zahlreiche Argumente. Der Klima- und Energiefonds und die EEÖ unterziehen die zehn häufigsten einem kritischen Check – und zeigen so Fakten statt Mythen auf.

Anzeige

Die Klima- und Energiepolitik findet sich derzeit in einer entscheidenden Phase: Ende Oktober wird die EU ihre Klimastrategie 2030 beschließen, 2015 soll bei der UN-Klimakonferenz in Paris ein globales Abkommen zur Reduktion von Treibhausgasen fixiert werden. Zukunftsweisende Entscheidungen zum Ausbau erneuerbarer Energien und der Erhöhung der Energieeffizienz bei gleichzeitiger Verringerung des Verbrauchs werden erwartet. Teile der energieintensiven Industrie vertreten hingegen die Meinung, ambitionierte Klimaschutzziele seien unvereinbar mit dem Industriestandort.

Ingmar Höbarth, Geschäftsführer Klima- und Energiefonds, sieht den Faktencheck als Basis für den notwendigen Diskurs über die Zukunft der Energieversorgung: „Wir müssen gemeinsam gegen den Klimawandel arbeiten, Mythen zur Energiewende bringen uns dabei nicht weiter. Angesichts dieser Herausforderung müssen alle gesellschaftlichen Kräfte zusammenarbeiten. Die Energiewende, an der kein Weg vorbeiführt, ist eine Riesenchance für Österreich, für die Wirtschaft und Arbeitsplätze, die wir offensiv nutzen müssen.“

Jurrien Westerhof, Geschäftsführer Erneuerbare Energien Österreich: „Wir wollten die Argumente gegen die Energiewende auf Wahrheitsgehalt überprüfen. Das Ergebnis: die von Teilen der Industrie beschworene Abwanderung der Wirtschaft findet nicht statt – im Gegenteil, die Investitionen in erneuerbare Energien senken nicht nur die CO2-Emissionen, sie verringern die Abhängigkeit von Energieimporten und beflügeln die Wirtschaft.“

 

Weitere Informationen und Download des Faktenchecks finden Sie unter:

www.klimafonds.gv.at

www.erneuerbare-energie.at

www.faktencheck-energiewende.at

Autor: 
Redaktion.DieWirtschaft