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Finanzielle Vorsorge trifft auf soziale Absicherung

30.10.2017

Resilidence® ermöglicht als innovative Wohn- und Arbeitskultur ein umsorgtes Leben über alle Lebensphasen hinweg. Eine finanzielle Vorsorge ist sowohl für Investoren wie auch Bewohnerinnen und Bewohner inkludiert.

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Das staatliche Pensionssystem stößt laut Experten an seine Grenzen. Schuld ist die Demografie: Die Lebenserwartung steigt, in den nächsten Jahren werden die geburtenstarken Jahrgänge der fünfziger und sechziger Jahre schrittweise in Pension gehen, während weniger Kinder nachkommen. Die beiden anderen Säulen der Altersvorsorge - die betriebliche und die private Vorsorge - spielen in Österreich dennoch eine untergeordnete Rolle. Ein Grund dafür: Sparen im Null- und Niedrigzinsumfeld erscheint für viele nicht wirklich attraktiv. Gleichzeitig blickt die Generation 50+ aufgrund anderer Probleme besorgt in die Zukunft. Wie wird ihr soziales Umfeld aussehen, wenn sie nur mehr schwer oder gar nicht mehr für sich selbst sorgen können? Wie wird die Wohnsituation sein, wie die Pflegeversorgung?

Florian Wiplinger hat ein Konzept entwickelt, wie die finanzielle wie auch soziale Vorsorge neu organisiert werden kann. Der Projektname „Resilidence®-Lebenswirtschaft in Generationen“ steht für eine Wohn- und Arbeitskultur, die auf innovative Weise wirtschaftliche, soziale und arbeitstechnische Aspekte verbindet. „Also eine Form, wie wir zukünftig leben, arbeiten, wirtschaften und versorgen“, erklärt Wiplinger.

1.000 Euro Ersparnis pro Monat

Ein Aspekt davon ist „Wohnraum mit Zeitnutzung“. Investoren, Unternehmen und Institutionen finanzieren den entsprechenden Wohnraum in der Resilidence®-Gruppe, den Sie als Unternehmen mieten. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird dieser Wohnraum als Sachleistung zur Verfügung gestellt. Die Investitionen rechnen sich durch eine angemessene Verzinsung und durch das gewonnene Fach-Personal. Ein Beispiel: Bei einem Mietpreis von 375 Euro pro Monat für eine Wohneinheit mit 40 m² beträgt die jährliche Kapitalrückführung 4.500 Euro. „Eine Familie erspart sich beim gemeinschaftlichen Wohnen durchschnittlich 1.000 Euro pro Monat“, bestätigt Wiplinger.

Gesellschaftsbeteiligungen sind für Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen möglich. Auch mittels Schwarmfinanzierungen von Kleinanlegern, Crowdfunding und Crowd-Invest können sich Interessentengruppen an Resilidence® beteiligen. „Einlagen in die Resilidence®-Unternehmen sind nachhaltige, zukunftsorientierte und ökologische Beteiligungen“, sagt Wiplinger. Die Wert- und Nominaleinlagen werden mit derzeit vier Prozent über dem Jahresdurchschnitt des Euribor-Zinssatzes verzinst.

Ein Dorf in der Stadt

Die Vorsorgemöglichkeiten, die das innovative Projekt bietet, gehen jedoch weit über den finanziellen Aspekt hinaus. Der Gründer erklärt: „Resilidence® ermöglicht umsorgtes und betreutes Leben über alle Lebensphasen hinweg – von der Kleinkindbetreuung bis zum Altern im Klima einer familiären und vertrauten Umgebung und Nachbarschaft“. Ermöglicht wird dies unter anderem durch den Resilidence®-Club. Dieser lebt laut Wiplinger von der „bezahlten Freiwilligkeit“. Bewohnerinnen und Bewohner des Resilidence®-Projekts stellen freiwillig ihre Dienste der Gemeinschaft zur Verfügung. Das reicht von Hol- und Bring-Diensten über jegliche Form der Betreuung bis hin zu Talentförderung oder gemeinsame Sport- und Freizeitaktivitäten. „Wir lassen die traditionellen dörflichen Strukturen wieder aufleben und schaffen mit Resilidence® auf diese Weise ein eigenes Dorf inmitten einer Stadt oder Region“, so Wiplinger.

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