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© pixabay© Wirtschaftskammer

Österreichs Wirtschaft fliegt auf Frankreich

06.06.2019

Europa ist der Absatzmarkt der heimischen Exportwirtschaft. Mit einem bilateralen Handelsvolumen von rund 12,6 Mrd. Euro und einem starken Exportzuwachs im ersten Quartal 2019 ist Frankreich auf dem besten Weg in die Top-4 der österreichischen Exportmärkte weltweit, meint Christian Schierer, WKÖ-Wirtschaftsdelegierter in Paris in seinem Marktkommentar. 

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Frankreich ist mit über sieben Milliarden an österreichischen Exporten bereits der drittwichtigste EU-Markt. Das Handelsbilanz-Aktivum von 2,1 Mrd. Euro und die weiter steigende Zahl der heimischen Niederlassungen in der Grande Nation bestätigen den positiven Trend. Über 420 rot-weiß-rote Unternehmen beschäftigen 15.200 Mitarbeiter – Tendenz steigend. Das flexiblere Arbeitsrecht und das hohe Absatzpotential des 67-Mio.-Einwohner-Markts, der auch Eingangstor in die Frankophonie (320 Mio. Konsumenten) ist, machen den Markt zu einem Muss für alle Exportunternehmen. Mit der Initiierung von Großprojekten wie „Le Grand Paris“, dem größten Stadterweiterungsprojekt Europas, der Austragung der Schi-WM 2023 und der Abhaltung der Olympischen Sommerspiele 2024 werden jetzt wichtige Weichenstellungen und strategische Großinvestitionen für die Zukunft des Landes vorgenommen. Das Interesse und der Bedarf an rot-weiß-roten Lösungen sind enorm. Aber auch andere Schwerpunktbranchen – „Silver Economy“, baunahe Infrastruktur, Aerospace, Automotive und Bio-Lebensmittel – lassen das österreichische Export-Herz höher schlagen und bieten große Chancen. Seit 2019 erhalten innovative österreichische Start-ups durch die Eröffnung der #AUTFRA Landing Zone im AußenwirtschaftsCenter Paris zudem Unterstützung beim Markteinstieg. Die Jungunternehmen profitieren von der technischen Infrastruktur inkl. Büro, vom Know-how der Fachmitarbeiter sowie vom engmaschigen Netz an Kontakten zu den Innovations-Abteilungen von handverlesenen CAC40-börsennotierten Unternehmen.

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