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Will KMU mit einem Ausschreibungsmanager die Teilnahme erheblich erleichtern: Max Kindler, Gründer und CEO von incaseof.law.
Will KMU mit einem Ausschreibungsmanager die Teilnahme erheblich erleichtern: Max Kindler, Gründer und CEO von incaseof.law.
© incaseoflaw

"Wir sparen unseren Kunden Zeit und Nerven"

13.07.2021

incaseof.law, die in Wien gegründete und weltweit erste “Rechtsabteilung on demand” für Klein- und Mittelbetriebe, hat im März 2021 einen erfolgreichen Marktstart  hingelegt. Welchen Mehrwert incaseof.law für rechtsberatungssuchende Unternehmen zu liefern imstande ist und wie das System in der Praxis funktioniert, erklärt der Gründer und CEO von incaseof.law, Max Kindler im Interview.

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Unter welchem Grundgedanken wurde incaseof.law gegründet?

Aus eigener langjähriger beruflicher Erfahrung (Anm. d. Red.: Max Kindler war 15 Jahre lang als General Counsel und Geschäftsführer großer, internationaler Unternehmensgruppen tätig) wussten wir, wie essentiell betrieblich verständige Rechtsberatung für Unternehmen aller Größen und Ausprägungen ist. Rechtliche Fragenstellungen treffen EinzelunternehmerInnen wie Großkonzerne häufig. Hausinterne Rechtsberatung ist ein Privileg, das Großunternehmen vorbehalten ist, die sich aufgrund der Vielzahl an rechtlichen Fragestellungen im tagtäglichen Betrieb hausinterne RechtsberaterInnen leisten. 99% der Unternehmen in Österreich stand diese Möglichkeit allerdings bislang nicht zur Verfügung, eine Lücke, die wir mit incaseof.law geschlossen haben.

Wie funktioniert die digitale Rechtsabteilung on demand in der Praxis?

Die Registrierung erfolgt unter incaseof.law in wenigen Schritten und ist ebenso unverbindlich wie kostenlos. Nach der Registrierung hat das Einzelunternehmen oder KMU Zugang zu einem “Client Cockpit”, über das unsere Services zur Verfügung stehen. Unter “Neuen Fall erstellen” können unsere Kunden userfreundlich, einfach und intuitiv ihre jeweiligen Rechtsberatungsanlässe erfassen. Dies ist mit wenigen Klicks und dem Hochladen von Unterlagen (zB Rechnungen, Verträgen, Schriftverkehr, Skizzen) erst einmal erledigt. Zu bereits angelegten Fällen kann der Kunde jederzeit einen Status über das Cockpit einsehen und Zusatzfragen stellen bzw. Informationen verlangen. Aktuell bieten wir Spezialprodukte im Bereich Forderungsmanagement und -abwehr, Verträge, Insolvenzen/Sanierung und - für jedes x-beliebige Rechtsproblem - das Produkt “Allgemeine Rechtsberatung” an.

Was passiert danach?

Nach Anlage eines neuen Falles verarbeitet die incaseof.law Technologie den Dateninput automatisch und generiert einen Sachverhalt und konkrete Rechtsfragen. Dieses mit Methoden der Künstlichen Intelligenz erstellte Paket wird sodann über einen Matching-Algorithmus mit kompetenten, spezialisierten und kapazitätsmäßig verfügbaren Partneranwälten gematcht und der Fall zur weiteren Bearbeitung angeboten. Wird der Fall durch den Partneranwalt angenommen, erhält dieser Anwalt erweiterte Sachverhaltsangaben und die von incaseof.law über intelligente Algorithmen erstellten Rechercheergebnisse bis hin zu Lösungsvorschlägen. Auf Basis dieser Informationen erstellt der Anwalt ein konkretes Beratungsangebot (inkl. automatisiert erstellter Vollmacht und Honorarvereinbarung), das dem Kunden über sein Cockpit übermittelt wird. Im Falle der Annahme durch den Kunden erfolgt die weitere Fallbearbeitung über die Plattform, wobei wir neben einer Chatfunktion in Kürze auch Videotelefonie anbieten werden, um die Beratungstätigkeit durch unsere Partneranwälte noch effizienter zu gestalten.

Was unterscheidet incaseof.law von den zahlreichen Anwaltsvermittlungsplattformen?

Die produktivitätssteigernden und dadurch kostensenkenden technischen Services - automatisierte Datenaggregation, Sachverhaltsdefinition, Fragestellung, Recherche und an die Partneranwälte gerichteter Lösungsvorschlag, die allesamt den Zugang zu hochqualifizierter Rechtsberatung deutlich erleichtern und den Beratungsprozess schneller, günstiger und effektiver gestalten. incaseof.law ist selbst keine Rechtsanwaltskanzlei und bietet daher zu keinem Zeitpunkt in standeswidriger Form selbst Rechtsberatung an, wo dies Rechtsanwälten vorbehalten ist. Wir folgen der Anleihe aus der Medizin: Mit dem Bänderriss geht man auch nicht zum Dermatologen. Mit einer Besitzstörungssache geht man auch nicht zum Scheidungsanwalt. Viele Rechtsprobleme im KMU-Alltag werden oftmals liegen gelassen, weil sich schon die Suche nach einem passenden, für die Lösung kompetenten Anwalt als schwierig, zeitintensiv und kostspielig erweist. Wir ersparen unseren Kunden somit Suchaufwand, Erklärungsaufwand in der Artikulation des Problems, Kommunikationsbrüche, Zeit und Nerven. Wir digitalisieren also den Rechtsberatungsprozess an sich und lassen dennoch den menschlichen Anwalt stets im Driver Seat.

Können Sie das anhand eines konkreten Beispiels aus der Praxis veranschaulichen?

Gerne. Einer unserer Kunden, eine mittelgroße, aufstrebende Wiener Werbeagentur, plant eine Werbekampagne für einen namhaften Auftraggeber im Bereich Immobilien. Im Zuge der Konzeption der Kampagne kommt die Frage auf, ob es ggf markenrechtliche Bedenken gegen Elemente der Kampagne geben könnte. Unser Kunde steigt über incaseof.law in sein Client Cockpit ein, legt einen neuen Fall im Bereich “Allgemeine Rechtsberatung” an, beschreibt die Fragestellung, beantwortet ein paar Fragen, lädt Unterlagen hoch (konkret: eine Illustration aus der Kampagne). incaseof.law Technologie verdichtet diese Fallangaben zu einem Sachverhalt und konkreten Rechtsfragen, der Matching-Algorithmus kommt zum Einsatz und bei einem auf IP-Recht spezialiserten incaseof.law Partneranwalt langt die Anfrage mit rudimentären Fallangaben ein. Dieser nimmt den Fall an, erhält über sein incaseof.law Anwalts-Cockpit sämtliche Informationen sowie durch incaseof.law erstellte Rechercheergebnisse. Auf dieser Basis unterbreitet der Anwalt dem Kunden ein Honorarangebot für die Lösung des Problems (hier: ein markenrechtliches Gutachten), dieser nimmt das Angebot an und der Fall wird erledigt. All diese Schritte, einschließlich der Mandaten-Anwalts-Kommunikation und Bezahlung, erfolgen über die Plattform. So kommt der Kunde einfach, direkt und ohne Aufwand zu hochpräziser, am jeweiligen Fall ausgerichteter Rechtsberatung im Sinne des pay per use Prinzips.

Das ist in der Tat ein revolutionärer Ansatz im Sinne der hunderttausenden Unternehmen in diesem Land.

Danke für die Wertschätzung. Wir sind überzeugt, mit incaseof.law allen am Rechtsberatungsprozess Beteiligten einen Mehrwert zu liefern - Unternehmen, für die die passende Beratung einfach verfügbar und günstiger wird, Anwälten, die ihre Beratungsleistung hochproduktiv ausbauen können, oder Verlagen, die ihre Rechtsliteratur für Zwecke unserer Recherchen und Lösungsvorschläge an die Anwälte zielgerichtet verbreiten können. Wir haben großen Freude mit unseren bisherigen Errungenschaften und dürfen selbstbewusst einen kontinuierlichen Ausbau unserer Services ankündigen.

Woran arbeiten Sie denn konkret?

Besonderen Nutzen wird unser incaseof.law Ausschreibungsmanager liefern. Eine der völlig neuartigen Funktionalitäten dieses Produkts wird sein, dass wir Ausschreibungsunterlagen automatisiert analysieren können und so etwa an der Teilnahme an Ausschreibungen interessierten KMU den mühseligen Analyseaufwand, sich durch hunderte Seiten an Ausschreibungsbedingungen zu ackern, abnehmen werden. Dies wird die Teilnahme an Ausschreibungen erheblich vereinfachen und katalysieren, was letztendlich auch den Ausschreibenden und somit der gesamten Volkswirtschaft zugute kommt.

Mehr zu incaseof.law, der digitalen Rechtsabteilung on demand für KMU: www.incaseof.law
 

 

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